Zukunftsfähig und Nachhaltig.
www.bioenergie-berchtesgadenerland.de
INHALTS
VERZEICHNIS
BIOENERGIE
ENERGIE FÜRS LEBEN
..................................................... 03
ENERGIEVERSORGUNG MIT
ZUVERSICHT UND WEITBLICK
LANDESRAT GEORG GRABNER
............................ 04
VORTEILE FÜR DIE REGION
.................................. 05
DREI GEMEINDEN
EIN ENERGIEMANAGEMENT
.................................. 06
HEIZSTOFF HOLZ
............................................................ 08
ENERGIEAUTARKIE
FÜR DAS BERCHTESGADENER LAND
.......... 11
VORTEILE DES HEIZKRAFTWERKES
............. 13
ECKDATEN KRAFTWERK
........................................... 15
REGIONALE WERTSCHÖPFUNG
...................... 16
DAS FERNWÄRME NETZ
ECKDATEN
................................................................................... 18
DIE KUNDENANLAGE
SAUBER, SICHER & BEQUEM
.................................. 20
NACHHALTIGE ENERGIE
VON HIER  FÜR HIER
.................................................... 22
VOLLE KRAFT VORAUS
MIT DEN RICHTIGEN PARTNERN
....................... 24
02
Durch Nutzung von Bioenergie können kost-
spielige Importe von Erdgas und Erdöl aus
teils politisch instabilen Staaten über weite
Entfernungen verringert werden.
Der dezentrale Weg der heimischen Bio-
massenutzung ist zukunftsweisend, da er
Arbeitsplätze schat und Wertschöpfung ga-
rantiert. Kurze Transportwege helfen dabei,
Kosten und Treibhausgase einzusparen. Dies
trägt wesentlich zur Verbesserung der Luft-
qualität in der Region Berchtesgadener Land
bei. All diese positiven Aspekte waren die
Triebfeder für die Gemeinden Schönau am
Königssee, Berchtesgaden und Strub, Ener-
gie zu erzeugen, die auf nachwachsenden,
CO
2
-neutralen Rohstoffen aus der Region
basiert. Spatenstich für das Biomasse-Heiz-
kraftwerk war im Oktober 2009. Bereits ein
Jahr später, im September 2010, erfolgte die
Inbetriebnahme und erste Kunden wurden
mit Wärme versorgt. Das ausgedehnte Fern-
wärmenetz der Bioenergie Berchtesgadener
Land GmbH versorgt seine Kunden über
vier Hauptabschnitte – Strang Strub, Strang
BIOENERGIE BERCHTESGADENER LAND
ENERGIE FÜRS LEBEN
BIOENERGIE HAT SICH IN DEN VERGANGENEN JAHREN ZU EINER DER WICHTIGSTEN ENERGIEQUELLEN UND ZU EINER TRAGENDEN
ULE DER ENERGIEVERSORGUNG ENTWICKELT.
Königsseer Straße, Strang Schönau und
Strang Berchtesgaden.
Das Biomasse-Heizkraftwerk stellt eine
große Bereicherung in vielerlei Hinsicht
für die gesamte Region Berchtesgaden dar.
Viele öentliche Einrichtungen und private
Haushalte haben sich für die neue Art der
Wärmeversorgung entschieden und leisten
damit einen großen Beitrag zur Erhaltung des
Luftkurorts Berchtesgaden.
03
Der Landkreis Berchtesgadener Land setzt mit
seinem Klimaschutzkonzept auf den Aufbau ei-
ner nachhaltigen Energieversorgung vor Ort.
Unser ehrgeiziges Ziel ist es, den Energiebedarf
für Wärme und Strom in unserem Landkreis bis
zum Jahr 2030 weitestgehend aus erneuerba-
ren Energien zu decken und den Ausstoß von
Treibhausgasen gegenüber dem Jahr 2010 um
die Hälfte zu reduzieren.
Mit der Fernwärmeversorgung in Berchtesgaden, Schönau a. Königssee und
Bischofswiesen wurde der Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung er-
folgreich beschritten. Das Biomasseheizkraftwerk leistet mit umweltfreundlicher
Erzeugung von Wärme und Strom einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im
Berchtesgadener Land. Fossile Ressourcen werden ersetzt und mit der Energie
aus heimischer Biomasse werden regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Nicht
zuletzt trägt die Fernwärmeversorgung auch zur Verbesserung der Luftqualität
vor Ort bei, erhöht damit die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger
und stärkt die Tourismusregion als heilklimatischer Kurort.
Für uns war daher von Anfang an klar, dass wir auch mit unseren kreiseigenen
Liegenschaften wie dem Olympiastützpunkt, der Berufsfachschule für Holz-
schnitzerei und Schreinerei sowie dem Museum Schloss Adelsheim an die kli-
mafreundliche Fernwärmeversorgung anschließen.
Mein Dank gilt zum einen den Gesellschaftern und den Betreibern, die hier mit
großer Zuversicht und Weitblick die Fernwärmeversorgung aufgebaut haben
und kontinuierlich erweitern; zum anderen den drei Gemeinden, ohne deren
wertvolle Unterstützung die erfolgreiche Realisierung nicht möglich gewesen
wäre. Insbesondere danke ich auch allen Anschlussnehmern, verbunden mit
dem Wunsch, dass sie mit ihrer umweltfreundlichen Wärmeversorgung stets
zufrieden sind.
Ihr Georg Grabner – Landrat
ENERGIEVERSORGUNG
MIT ZUVERSICHT UND WEITBLICK
04
VORTEILE FÜR DIE REGION
Unabhängigkeit von fossiler Energie aus dem Ausland
Reduzierung der Feinstaubbelastung – aktiver Beitrag
zum Umweltschutz
Optimaler wirtschaftlicher Betrieb
Stärkung der regionalen Wertschöpfung
Arbeitsplätze werden gesichert und geschaen
Nutzung nachwachsender Rohstoe aus der Region
Waldbewirtschaftung wird forciert
05
DREI
GEMEINDEN 
EIN ENERGIE
MANAGEMENT
Die energetische Nutzung von Biomasse
bietet enorme Möglichkeiten für den Ersatz
fossiler Energieträger. Der ländliche Raum,
wie das Berchtesgadener Land, ist dafür die
wichtigste Rohstoquelle. Gerade hier liegen
erhebliche Chancen, von der Energiewende
wirtschaftlich zu protieren.
Dieses Wissen und das Ziel, mit unserer Na-
tur und der Zukunft unserer Kinder und Kin-
deskinder nicht sorglos umzugehen sind der
Grundstein für das Biomasse-Heizkraftwerk.
Durch die engagierte Zusammenarbeit vie-
ler Beteiligter auf unterschiedlichen Ebenen
konnte dieses gemeindeübergreifende Fern-
wärmeprojekt realisiert werden.
GEMEINSAM CO
2
-NEUTRAL IN DIE ZU-
KUNFT – DIESE IDEE STECKT HINTER DER
BIOENERGIE BERCHTESGADENER LAND.
06
„Die Gemeinde Schönau am Königssee hat die Idee zum Bau eines Biomassekraftwerkes in unserer Gemeinde von Anfang an befürwortet. Der Strom und die Wärme
aus Biomasse ist nicht nur eine Alternative zu den herkömmlichen Energiequellen, sondern vor allem CO
2
neutral. Im Interesse einer sauberen Luft in unserem heil-
klimatischen Kurort werde ich als Bürgermeister weiterhin dieses Projekt mit aller Kraft unterstützen, die Gemeinde hat ihre Liegenschaften an das Fernwärmenetz
natürlich angeschlossen.Hannes Rasp, Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee
„Der Markt Berchtesgaden unterstützt das Biomasseheizkraftwerk, weil wir damit regionale Wirtschaftskreisläufe stärken, unabhängiger von globaler Energiepolitik
werden, weniger klimaschädliches Kohlendioxid in unsere Umwelt abgeben, die Feinstaubbelastung weiter minimieren, die Wartungskosten an unseren Feuerungs-
anlagen wegfallen und wir so wirtschaftlich und sparsam unseren Wärmebedarf decken können.Franz Rasp, Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden
HOLZ WÄCHST IN DER SCHÖNSTEN FABRIK
DER WELT DEM WALD
JÄHRLICH WÄCHST IN UNSEREN WÄLDERN
MEHR HOLZ NACH, ALS GENUTZT WERDEN
KANN. HOLZ WIRD DAHER DAUERHAFT IN
AUSREICHENDEN MENGEN ALS BRENN-
STOFF ZUR VERFÜGUNG STEHEN.
Beim Heizen mit dem nachwachsenden
Brennstoff Holz wird bei der Verbrennung
gleich viel CO
2
freigesetzt, wie ein Baum wäh-
rend seines Wachstums aus der Atmosphäre
aufnimmt. Die Entscheidung für Bioenergie
ist daher auch eine für den Klimaschutz!
Die Nutzung von Holz als Brennsto gehört
zu einer der intelligentesten und umwelt-
schonendsten Varianten.
Indem wir Holz nicht verrotten lassen, son-
dern zuerst als Heizsto verwenden, kön-
nen wir uns den natürlichen Kreislauf des
Holzes zunutze machen. Das ist naturnah,
nachhaltig und umweltschonend.
Zudem ist Holz viel geringeren Preisschwan-
kungen unterworfen. Energiesicherheit und
Preissicherheit sind zusätzlich wesentliche
Faktoren, die speziell in diesen turbulenten
Jahren nicht vergessen werden sollten.
Waldhackschnitzel werden üblicherweise aus
Waldrestholz oder Schwachholz hergestellt,
also dem Rohholzaufkommen, das nicht als
Stammholz oder Industrieholz stoich ver-
wertbar ist. Durchforstungs- und Waldrest-
holz wird zu Scheitholz oder Hackschnitzeln
aufbereitet.
Wir beziehen unser Holz ausschließlich von
der regionalen Landwirtschaft und Holzin-
dustrie, denn der Einsatz dieser regional ver-
fügbaren, nachwachsenden Hölzer zum Hei-
zen und zur Warmwasseraufbereitung bietet
nicht nur eine hohe Versorgungssicherheit,
sondern schont vor allem das Klima und ist
kostengünstiger in der Anschaung.
08
H
2
O
H
2
O
CO
2
Regen
H
2
O + Mineralien
Asche
Aufbereitung
Verbrennung
Fernwärme –
Gewinnung
Fernwärme-
versorgung
Abbildung eines geschlossenen Biomassekreislaufes
VORTEILE
IM ÜBERBLICK
Holz wächst nach und steht dadurch
dauerhaft und ausreichend zur Verfügung
Beitrag zum Klimaschutz
Verwendung eines CO
2
-neutralen Rohstoes
Preissicherheit
Energiesicherheit
Regionale Landwirtschaft und Holzindustrie
werden forciert
Versorgungssicherheit
Kostengünstigere Anschaung
09
10
ENERGIEAUTARKIE
FÜR DAS BERCHTESGADENER LAND
Es wurden die neuesten Technologien und
jahrelange Erfahrungen in die Planung des
Biomasse-Heizkraftwerkes eingebracht. Durch
den ganzjährigen Energiebedarf wird eine na-
hezu hundertprozentige Auslastung des Bio-
masse-Heizkraftwerkes gewährleistet.
DAS BIOMASSE-HEIZKRAFTWERK WUR-
DE MIT DEN NEUESTEN TECHNISCHEN
STANDARDS ERRICHTET UND STELLT IN
SEINER ART EINE VORREITERROLLE IN DER
REGION BERCHTESGADEN DAR.
Als Ausfallreserve dient eine Heizöl-Extra-
leicht-Feuerung mit einem nachgeschalteten
Warm wasser kessel.
Herzstück des Biomasse-Heizwerkes ist der
Biomassekessel mit nachgeschaltetem Ther-
moölerhitzer und Ökostromerzeugungsanla-
ge, worin einerseits das Warmwasser für die
Fernwärme, andererseits über eine Turbine
auch Strom erzeugt wird.
Die Erzeugung der Energie gliedert sich in die
folgenden Bereiche:
Biomassefeuerung mit nachgeschaltetem
Thermoölerhitzer und Ökostromerzeu-
gungsanlage
Biomassefeuerung mit nachgeschaltetem
Warmwasserkessel zur Abdeckung in den
Wintermonaten
eine Wärmerückgewinnungsanlage zur
Ausnutzung der im Rauchgas enthaltenen
Verdampfungsenergie und
zwei Puerspeicher zur Verringerung der
fossilen Spitzenenergie
11
Diese elektrische Energie wird in das öent-
liche Stromnetz eingespeist. Die bei der
Stromerzeugung anfallende Wärmeenergie
wird gleich in das Fernwärmenetz geleitet –
dies bringt eine ideale Ausnutzung des Brenn-
stoffs mit sich. Selbst Restwärme im Rauch
wird über die beschichteten Wärmetauscher
ausgenutzt. Dadurch bekommt die Biomasse-
feuerungsanlage einen sehr hohen Gesamt-
nutzungsgrad.
Das Werk verfügt über die modernste Verbren-
nungs- und Filtertechnik. Die Einhaltung der
vorgeschriebenen strengen Emissionsgrenz-
werte, vor allem bei der Feinstaubbelastung,
werden so gesichert. Diese liegen bei nur
einem Zehntel der für normale Haushalte vor-
gegebenen Grenzwerte. Das macht deutlich,
welch geringe Umweltbelastung durch das
Biomasseheizkraftwerk erfolgt. So werden
rund 13.000 Tonnen CO
2
pro Jahr eingespart.
2.366
1.517
Staub in
[kg/Jahr
EMISSIONSBILANZ
25.000
20.000
15.000
10.000
5.000
Summe ZH
Summe HZW
CO2 in
[To/Jahr
13.380 9.295 20.944 10.842 1.254
133 8.142 14.224 1.702 615
CO in
[kg/Jahr
NOx in
[kg/Jahr
SO2 in
[kg/Jahr
CxHy in
[kg/Jahr
ZH = Zentralheizung, HZW = Heizkraftwerk
12
VORTEILE DES
HEIZKRAFTWERKES
Neueste Technologien und Standards
Ideale Ausnutzung des Brennstoes
Modernste Verbrennungs-, Filter- und Regelungstechnik
Verringerung der fossilen Spitzenlastenergie
Geringe Feinstaubausscheidung
Biomasse wird CO
2
-neutral verbrennt
Visualisierung – Schaltwarte
Ökostromerzeugungsanlage
Thermoöl-Erhitzer
13
Warmwasserkessel – 6.000 kW Feuerbox Thermoöl-Erhitzer – 7.000 kW
14
ZUSÄTZLICHE KOMPONENTEN
Wärmerückgewinnungsanlage zur Ausnutzung der im Rauchgas enthaltenen Verdampfungsenergie, mit gleich zeitiger Entschwadung des Rauchgases.
Durch die Ent schwadung bis -2°C ist keine Wasserdampahne ersichtlich.
Zur Verringerung der fossilen Spitzenlastenergie wurden zwei Puerspeicher mit einem Inhalt von jeweils 100 m³ installiert.
Als Ausfallreserve wurde eine Heizöl-Extraleicht-Feuerung mit nachgeschaltetem Warmwasserkessel (12.000 kW) errichtet.
ca. 90.000 srm
Biomasse
8.500.000 kWh
Ökostrom
55.000.000 kW
h
Wärmeverkauf
310 °C
ORC-Modul
Nennleistung
1.200 kWel
5.500 kWth
99 °C (Warmwasser)
Biomasse-Thermoölkessel
Nennleistung 7.000 kW
Biomasse-WW-Kessel
Nennleistung 6.000 kW
Ausfallreservekessel
Nennleistung 13.000 kW
HEL (Heizöl)
ECKDATEN
HEIZKRAFTWERK
Biomasse Heizöl-Reserve Biomasse-Thermoölkessel Wärmeträger-Öl Ökostrom Erzeugungsanlage Warmwasser Ökostrom
15
Unser Wald ist ein wichtiger Brennstoie-
ferant. Für die Bioenergie Berchtesgadener
Land GmbH wird Durchforstungs-, Waldrest
und Landschaftspegeholz zu Hackgut auf-
bereitet und waldfrisch angeliefert. Diese
Waldhackschnitzel werden üblicherweise
aus Waldrestholz oder Schwachholz herge-
stellt und somit aus dem Rohholzaufkom-
men, das nicht als Stammholz oder Indus-
trieholz stofflich verwertbar ist. Dadurch
geht kein wertvolles Holzgut verloren. Der
Jahresverbrauch liegt bei etwa 95.000 srm –
das entspricht etwa 36.000 fm Holz.
WENN VISIONEN
REALITÄT WERDEN:
CO
2
FREI HEIZEN MIT
REGIONALEN
ENERGIETRÄGERN
Die Biomasse für das
Kraftwerk stammt
ausschließlich aus der
Region. Und zwar aus
einem Umkreis von max.
80 Kilometern.
60 % der benötigten
Biomasse werden sogar
aus dem inneren Landkreis
bezogen, mit einer
Entfernung von max.
25 Kilometern.
STÄRKUNG DER
REGIONALEN
WERTSCHÖPFUNG
50 km
25 km
Für das Fernwärmenetz werden vorisolierte
Fernwärmerohre eingesetzt.
Das Fernwärmenetz wird mit einer maximalen Vorlauf-
temperatur von 99 Grad Celsius, bei -16 Grad Celsius
Außentemperatur, gleitend betrieben.
Zur Überwachung der Rohre auf Beschädigung
und Undichtheit ist ein Leckwarnsystem eingearbeitet.
Die Fernwärmenetzlänge liegt derzeit bei ca. 33.000 trm
(Endausbau ca. 36.000 trm).
ECKDATEN FERNWÄRMENETZ
FERNWÄRME:
DENN DAS GUTE LIEGT SO NAH
In unserem Wärmenetz kann Wärmeenergie
über viele Kilometer transportiert werden.
Die Gemeinden Berchtesgaden, Schönau
am Königssee und Strub werden durch
vorisolierte Fernwärmerohrleitungen mit
sauberer Energie versorgt.
Die werkseitig vorgefertigten Verbund rohre
und Formstücke mit Schaumisolierung und
Polyethylen-Mantel werden in die Erde ver-
legt und gewährleisten eine zuverlässige
Versorgung.
Als Trägermedium dient, wegen seiner spezi-
schen Wärmekapazität, aufbereitetes Wasser.
Über den Vorlauf wird heißes Wasser zum Ver-
braucher transportiert. Dort wird dem Wasser
über Wärmetauscher Wärme entzogen, das
Wasser bleibt jedoch in der Leitung. Über
den Rücklauf fließt das abgekühlte Wasser
zurück zum Wärmeerzeuger und wird neuer-
lich erhitzt. Das Wärmenetz stellt also einen
geschlossenen Kreislauf dar.
Die Strömungsgeschwindigkeit in den Haupt-
strängen liegt bei etwa 1,2 bis 2,0 m/s. Die
Rohrleitungen werden in ca. 1 m Tiefe ver-
legt und sind mit einem Lecküberwachungs-
system ausgestattet, das eine schnelle und
sichere Ortung von undichten Stellen im Netz
ermöglicht.
18
STANDORT
STRUB
BERCHTESGADEN
SCHÖNAU
KÖNIGSSEE
Kreisklinik
Berchtesgaden
Rathaus
Berchtesgaden
Schneewinkelschule
Gemeinde
Schönau
Schön Klinik
Kaserne Strub
Insula
Südsalz
Gymnasium
Bräuhaus
Schornbad
Hotel Edelweiss
Nationalparkzentrum
Haus der Berge
Watzmanntherme
Jennerbahn
Fernwärmeleitung
Erweiterungsgebiet
BIOMASSE
SAUBER, SICHER UND BEQUEM
MODERNE BIOMASSEHEIZUNGEN SIND VOLL-
AUTOMATISCHE HEIZSYSTEME. MAN MUSS
KEINE ABSTRICHE IN SACHEN KOMFORT,
SICHERHEIT UND SAUBERKEIT MACHEN.
Das wärmegedämmte Rohrsystem bringt die
thermische Energie in Form von Warmwasser
zu den jeweiligen Gebäuden, in denen sich
eine Wärme-Übergangsstation mit eigenstän-
diger Vorlauftemperaturregelung bendet.
Sämtliche Wärme-Übergabestationen wer-
den über ein Datenkabel mit dem Heizwerk
verbunden und mit modernster Technolo-
gie ausgestattet, um den Heizkomfort und
die Energieezienz zu steigern.
Somit ist gewährleistet, dass sehr wenig
Wär me verloren geht und der Kunde nur
jene Energie bezahlt, die er auch tatsächlich
verbraucht.
Alle Fernwärmeregler stehen in ständiger
Verbindung mit dem Heizhaus. Die relevanten
Daten der Übergabestation (Momentanleis-
tung, Durchuss, Temperaturen etc.) werden
am Heizhausrechner protokolliert und darge-
stellt. Dadurch sind statistische Auswertungen
jederzeit möglich. Das kundenspezische Ver-
brauchsverhalten kann jederzeit optimiert
werden.
Eine Umstellung von einer anderen Heizform
auf Fernwärme ist einfach und problemlos
möglich – die Kesselanlage wird gegen eine
Wärme-Übergabestation ausgetauscht. Fern-
wärme kann auch sehr gut mit alternativen
Energiegewinnungsanlagen, wie zum Beispiel
Solaranlagen, kombiniert werden.
20
Heizzentrale – Jennerbahn Talstation
Wärmeübergabestation – 75 kW Datenanbindung für Datenbus Fernwärmeregler an der
Wärmeübergabestation
Wärmeübergabestation – 200 kW
21
NACHHALTIGE ENERGIE VON HIER  FÜR HIER
EINE LÄNDLICHE REGION WIE DAS BERCHTESGADENER LAND VERFÜGT ÜBER AUSREICHEND HOLZ ALS CO
2
-NEUTRALEN UND
UMWELTSCHONENDEN ENERGIE TRÄGER.
Daher gilt es, aktiv in bleibende Werte vor Ort zu investieren. Menschen, Ge-
meinden und Unternehmen der Region vertrauen daher auf das Wissen und
das Know-how der Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH. Das ausgedehnte
Fernwärmenetz der Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH erstreckt sich über
die Gemeinden Berchtesgaden, Strub und Schönau am Königssee. Viele öent-
liche Einrichtungen und private Haushalte haben sich bereits für die neue Art
der Wärmeversorgung entschieden und leisten damit einen großen Beitrag zur
Erhaltung des Luftkurortes Berchtesgaden.
22
SAUBER
Umweltfreundlichkeit durch Verringerung der Emission
an Kohlendioxid, Schwefel, Schwefeldioxid und Staub.
Geringer Platzbedarf und zusätzlicher Raumgewinn
durch Entfall der Brennstoagerung.
SICHER
Betrieb ohne oene Flamme und keine Brennsto-
lagerung im Haus, daher keine Gefahr eines Brandes
oder Ölaustritts, keine brandschutztechnischen
Maßnahmen erforderlich.
Große Versorgungssicherheit durch heimische
Biomasse.
SPARSAM
Optimaler, wirtschaftlicher Betrieb durch besonders
gute Regelfähigkeit der Fernwärme.
Anlieferung von gebrauchsfertiger Wärme, keine
Wartung oder Reparaturen am Heizkessel, keine
Kaminsanierung bzw. kein Kaminkehrer erforderlich.
Einmalige Investition mit einer Lebensdauer von
mindestens 30 Jahren.
Jährliche Abrechnung durch exakte Wärme-
mengenmessung.
23
VOLLE KRAFT VORAUS
MIT DEN RICHTIGEN PARTNERN
Das Team und die Gesellschafter der Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH
Medieninhaber und Herausgeber: Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH; Bildquellen: Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH, Berchtesgadener
Land Tourismus GmbH, Frank Seng, shutterstock; Layout/Grak: Isabella Huber; Irrtümer sowie Druck und Satzfehler vorbehalten;
Druck: Druckerei Plenk GmbH & Co. KG, Berchtesgaden; Diese Broschüre wurde auf 100% Altpapier gedruckt.
25
Nutzen Sie jetzt die fachkundige Beratung zu Ihrer
unabhängigen Wärmeversorgung:
ING. ARNOLD FELLINGER
(Geschäftsführer der Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH)
Telefon: +49 (0) 8652 / 655 39 33, E-Mail: info@bioenergie-bgl.de
ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Donnerstag von 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr
Oberschönauer Straße 96, D 83471 Schönau am Königssee
Telefon: +49(0) 8652 / 655 39 -33, Notruf: +49(0) 8652 / 977 47 16
Fax: DW -38, E-Mail: info@bioenergie-bgl.de
www.bioenergie-bgl.de